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		<title>Ein Blumenaquarell der schwedischen Porzellanmalerin und Illustratorin</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2005 13:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Maria Karolina Kardell (1856-1940) bei Kunstmaxx
Maria Karolina Kardell ist kÃ¼nstlerisch vor allem als Porzellanmalerin der schwedischen Manufaktur Gustavsburg und als Buchillustratorin z. B. fÃ¼r Viktor Rydberg und Henrik Ibsen in Erscheinung getreten. 1856 auf einem Landgut bei Falun in Schweden als Kind wohlhabender Eltern geboren, verlebte sie eine unbeschwerte Jugend, bei der das Malen zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="150" alt="Maria Karolina Kardell" src="/img/GK_9c_small.JPG" width="200" align="right" border="1" />
<p><strong>Maria Karolina Kardell (1856-1940) bei Kunstmaxx</strong></p>
<p>Maria Karolina Kardell ist kÃ¼nstlerisch vor allem als Porzellanmalerin der schwedischen Manufaktur Gustavsburg und als Buchillustratorin z. B. fÃ¼r Viktor Rydberg und Henrik Ibsen in Erscheinung getreten. 1856 auf einem Landgut bei Falun in Schweden als Kind wohlhabender Eltern geboren, verlebte sie eine unbeschwerte Jugend, bei der das Malen zur Erziehung hÃ¶herer TÃ¶chter dazugehÃ¶rte. Das dabei zutage getretene Talent veranlasste sie Eltern schlieÃŸlich, Maria Karolina zur Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Stockholm zu schicken. Nach der Ausbildung folgte in den Jahren 1884-88, wie es im 19. Jahrhundert fÃ¼r KÃ¼nstler Ã¼blich war, ein reges Reisen durch Europa. Besonders in Deutschland hielt sie sich oft auf, so in Hamburg, MÃ¼nchen und Berlin, gelangte aber auch bis nach Italien. </p>
<p><span id="more-35"></span>
<p>In zahlreichen Zeichnungen und Aquarellen hielt sie ihre EindrÃ¼cke fest. Bereits 1885 war auf der Stockholmer Akademieausstellung zum ersten Mal eine Auswahl ihrer Werke zu sehen. Fortan beteiligte sie sich regelmÃ¤ÃŸig an Ausstellungen in Stockholm. Dadurch wurde die Porzellanfabrik Gustavsberg, die neben RÃ¶rstrand am Ausgang des 19. Jahrhunderts wichtigste Manufaktur in Schweden, auf sie aufmerksam und nahm sie als freie Porzellanmalerin unter Vertrag. Hier entwarf sie vor allem naturalistische Blumendekore fÃ¼r Porzellan. Im Archiv der noch bestehenden Firma haben sich zahlreiche PorzellandekorentwÃ¼rfe Maria Karolina Kardells erhalten. Auch das Kunstgewerbemuseum Stockholm und das RÃ¶skamuseum in GÃ¶teborg besitzt Arbeiten der KÃ¼nstlerin. In GÃ¶teborg war Kardell ebenfalls fÃ¼r lÃ¤ngere Zeit ansÃ¤ssig und stellte EntwÃ¼rfe fÃ¼r die Porzellanfirma Royal Kopenhagen her.</p>
<p>1983 zeigte die Galerie Kunst-Karree Kaiserhof in Essen eine umfangreiche Werkschau der KÃ¼nstlerin. Neben vereinzelten gemalten PorzellangefÃ¤ÃŸen, PortrÃ¤ts und Landschaften (z. B. Genzano bei Rom) waren hauptsÃ¤chlich Blumenbilder ausgestellt. Aus den 1920er Jahren stammten zudem eine Reihe von Objektstudien, bei denen die KÃ¼nstlerin Exponate, in erster Linie Fayence und Porzellan, in auslÃ¤ndischen Museen abzeichnete. Blumen und BlÃ¼ten bildeten jedoch ihre favorisierten Motive. Bei den mit akribischer Beobachtung und doch zugleich schwungvoll aufgenommenen Blumenbildern handelt es sich in der Regel um Studien fÃ¼r KeramikdekorentwÃ¼rfe, die jedoch auch fÃ¼r sich genommen vollkommen autonome Kunstwerke darstellen. Die in meisterhaftem Kolorismus naturalistisch-botanischen Aquarelle der Essener Ausstellung stammten zum groÃŸen Teil aus dem Nachlass der KÃ¼nstlerin und tragen den Nachlass-Stempel. Zumeist stehen die in Bleistift gezeichneten und farbig aquarellierten Gladiolen, Rosen, Astern, Primeln und unzÃ¤hligen weitern Blumenarten auf dem unbemalten Papiergrund ohne Hintergrundbehandlung. Das bei Kunstmaxx angebotene Blatt mit Anemonen und Tulpen ist eine ganz typische Arbeit der KÃ¼nstlerin aus der Zeit um 1895 und stammt ebenfalls aus der Essener Ausstellung (Kat.-Nr. 22). Stilistisch stehen diese Arbeiten in einer langen Traditionslinie, die von Albrecht DÃ¼rer ausgeht und Ã¼ber Maria Sybilla Merian bis ins 19. Jahrhundert hineinreicht. Anders als im Blumenstillleben geht es hier um die botanische Detailbeobachtung losgelÃ¶st von weitertragenden Bedeutungsebenen. Bei Kardell gesellt sich ein flÃ¤chig-dekorativer Charakter hinzu, der ihre Arbeiten in den Rahmen der Gebrauchskunst und des Designs stellt. Gerade deshalb passen diese BlÃ¤tter so ausgezeichnet in die Zeit des Jugendstils. </p>
<p>Maria Karolina Kardell starb 1940 in Bromma bei Stockholm.</p>
<p>Literatur: <br />Beiblatt zur Ausstellung â€žMaria Karolina Kardell. Porzellan- und Miniaturmalerein 1856-1940â€œ im Kunst-Karree Kaiserhof Essen 1983. Typoskript 9 Seiten mit 3 Abb. und einer Aufstellung aller 104 Ausstellungsexponate (ein Exemplar wird bei Erwerb des Bildes mitgeliefert). </p>
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<p><a href="/img/GK_9c.JPG" target="_Kardell"><img height="150" alt="Maria Karolina Kardell - nochmal" src="/img/GK_9c_small.JPG" width="200" border="1" /></a><a href="/img/GK_9b.JPG" target="_Kardell"><img height="150" alt="Kardell2" src="/img/GK_9b_small.JPG" width="200" border="1" /></a><!--StartFragment --></></p>
<p><b>Weitere Blumenbilder und eine Objektstudie der KÃ¼nstlerin</b>
<p></p>
<p><a href="/img/GK_9d.JPG" target="_Kardell"><img height="150" alt="Kardell3" src="/img/GK_9d_small.JPG" width="200" border="1" /></a><a href="/img/GK_9f.JPG" target="_Kardell"><img height="150" alt="Kardell4" src="/img/GK_9f_small.JPG" width="200" border="1" /></a><a href="/img/GK_9h.JPG" target="_Kardell"><img height="150" alt="Kardell5" src="/img/GK_9h_small.JPG" width="200" border="1" /> </a>
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		<title>GrÃ¼nes und blaues Pressglas von Hoffmann und Schlevogt aus Gablonz</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2005 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Glas des Art dÃ©co: GrÃ¼nes und blaues Pressglas von Hoffmann und Schlevogt aus Gablonz
In der umfangreichen Glasabteilung von Kunstmaxx befindet sich eine bedeutende Sammlung an Art-dÃ©co-Glas aus Gablonz, bekannt auch als Malachit bzw. Lapislazuliglas.In der fÃ¼r seien Schmuck- und Glasproduktion bekannten Stadt Gablonz an der NeiÃŸe, frÃ¼her BÃ¶hmen, jetzt zu Tschechien gehÃ¶rend, existierten im ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img vspace="2" hspace="2" border="1" align="left" alt="Gablonz" src="/images/4151s.jpg" />
<p><b>Glas des Art dÃ©co:</b> <br /><u>GrÃ¼nes und blaues Pressglas von Hoffmann und Schlevogt aus Gablonz</u></p>
<p>In der umfangreichen Glasabteilung von Kunstmaxx befindet sich eine bedeutende Sammlung an Art-dÃ©co-Glas aus Gablonz, bekannt auch als Malachit bzw. Lapislazuliglas.<br />In der fÃ¼r seien Schmuck- und Glasproduktion bekannten Stadt Gablonz an der NeiÃŸe, frÃ¼her BÃ¶hmen, jetzt zu Tschechien gehÃ¶rend, existierten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts unzÃ¤hlige Glas- und Glasveredelungsbetriebe. Zwei davon, die Firmen Heinrich Hoffmann und Curt Schlevogt, sind noch heute besonders bekannt. Beide Betriebe orientierten sich stark an zeitgleichen franzÃ¶sischen EntwÃ¼rfen insbesondere von Lalique. </p>
<p><span id="more-34"></span>
<p>Ihre Flakons, Vasen, LikÃ¶rservice und anderen GebrauchsgegenstÃ¤nde sind meist durch opakes, grÃ¼nes, seltener blaues Pressglas charakterisiert, sogenanntes Malachit- bzw. Lapislazuliglas, dessen OberflÃ¤che mattiert und partiell poliert wurde. Die interessante Fertigungsperiode war zwischen ca. 1927 und 1939. Ende der 20er Jahre wurde diese Art in der Firma Hoffmann entwickelt, und zwar von Henry Schlevogt. Die Modelle haben einen kleinen Schmetterling als Firmensignet, der in der Form mitgegossen wurde. 1930 machte sich Henry Schlevogt im vÃ¤terlichen Betrieb Curt Schlevogt selbststÃ¤ndig und fÃ¼hrte die Jade- und Lapis-Glasproduktion nun in eigener Regie fort. Der bekannteste und am hÃ¤ufigsten anzutreffende Entwurf ist die kleine Vase mit Frauenreigen (H ca. 12 cm): sechs Frauen beim PflÃ¼cken von Weintrauben, nach einem Entwurf von Frantisek Pazourek. Zwischen 1934 und 1939 wurde die berÃ¼hmte Ingrid-Serie hergestellt, benannt nach seiner einzigen Tochter. Die StÃ¼cke sind durch ein Klebeetikett mit der Aufschrift Ingrid gekennzeichnet. <br />FÃ¼r den Sammler ist eine gewisse Vorsicht geboten, denn nur die StÃ¼cke der Fertigungsperiode vor 1940 haben grÃ¶ÃŸeren Sammlerwert. Die Produktion ging jedoch nach dem Weltkrieg weiter. SÃ¤mtliche Originalformen sind noch erhalten. Da sie nicht abnutzen, kÃ¶nnen sie natÃ¼rlich ewig weiterverwendet werden. Heute stellt die Firma Desna in Tschechien, die im Besitz der Formen ist, groÃŸe Mengen â€žSchlevogt-Glasâ€œ her, das in Europa und USA weit verbreitet ist. Dieses ist zwar durch Etiketten mit Desna gekennzeichnet, die sich aber leicht entfernen lassen. Nur dem geÃ¼bten Blick ist es dann mÃ¶glich, zwischen alt und neu zu unterscheiden. So lassen die neuen StÃ¼cke die frÃ¼her Ã¼bliche, aufwÃ¤ndige Nachbearbeitung der aus der Form genommenen StÃ¼cke vermissen. Sie werden nicht mehr partiell nachgeschliffen, ihre OberflÃ¤che wirkt leblos matt oder aufdringlich glÃ¤nzend. Wer an den dekorativen StÃ¼cken Freude hat, soll sich vom Kauf nicht  abhalten lassen. BloÃŸ wenn man dafÃ¼r den Preis eines Originals bezahlt, wird es Ã¤rgerlich. In der Sammlung Kunstmaxx haben wir fÃ¼r Sie gewissenhaft nach alten und neuen Exemplaren geschieden. Sie kÃ¶nnen darauf vertrauen, dass ein in die 30er Jahre datiertes StÃ¼ck bei uns keine Neuware darstellt.  </p>
<p><a href="http://cccshop.kunstmaxx.de/?search=gablonz">Einige Artikel herzu aus dem kunstmaxx.de Shop.</a> </p>
<p><a href="/pix/1-4137.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4137s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4138.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4138s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4139.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4139s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4143.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4143s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4151.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4151s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4152.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4152s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4175.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4175s.jpg" alt="Gablonz" /></a><a href="/pix/1-4176.jpg" target="_new"><img vspace="2" hspace="2" border="1" src="/images/4176s.jpg" alt="Gablonz" /></a></p>
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		<title>Neues Shopsystem</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2005 14:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Witzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Generelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute hat kunstmaxx.de ein neues Shopsystem. Und das bietet viele neue Funktionen: So kÃ¶nnen Sie nun nach Material und Hersteller suchen (Erweiterte Suche) &#8211; bequem per Listenwahl. Ganz besonders wichtig war uns die Geschwindigkeitsoptimierung. Das neue System ist schneller und schlanker denn je und hilft Ihnen ohne lange Ladezeiten Ihr Wunschobjekt &#8211; hervorragend bebildert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute hat kunstmaxx.de ein neues Shopsystem. Und das bietet viele neue Funktionen: So kÃ¶nnen Sie nun nach Material und Hersteller suchen (Erweiterte Suche) &#8211; bequem per Listenwahl. Ganz besonders wichtig war uns die Geschwindigkeitsoptimierung. Das neue System ist schneller und schlanker denn je und hilft Ihnen ohne lange Ladezeiten Ihr Wunschobjekt &#8211; hervorragend bebildert &#8211; schnell zu finden. <br />Und damit sich das StÃ¶bern auch lohnt, haben wir viele neue Artikel im Shop freigegeben. Wir wÃ¼nschen Ihnen viel SpaÃŸ mit dem neuen Shop.</p>
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		<title>Ernst Willers (1803-1880): Isarlandschaft bei Thalkirchen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2005 19:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Zeichnung des MÃ¼nchner Realismus

Der Landschaftsmaler Ernst Willers ist vor allem durch seine italienischen und griechischen LandschaftsgemÃ¤lde bekannt. Von 1835 bis 1861 lebte er in Rom und zÃ¤hlt kunsthistorisch daher zu den sogenannten DeutschrÃ¶mern. Nachdem er von Tiberstadt endgÃ¼ltig Abschied genommen hatte, lieÃŸ er sich 1864 im Alter von 61 Jahren in MÃ¼nchen nieder, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher3.JPG" target="_new"><img alt="Flaucher" hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher3_s.JPG" align="right" vspace="5" /></a><strong>Eine Zeichnung des MÃ¼nchner Realismus</strong>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm; LINE-HEIGHT: 150%" />
<p>Der Landschaftsmaler Ernst Willers ist vor allem durch seine italienischen und griechischen LandschaftsgemÃ¤lde bekannt. Von 1835 bis 1861 lebte er in Rom und zÃ¤hlt kunsthistorisch daher zu den sogenannten DeutschrÃ¶mern. Nachdem er von Tiberstadt endgÃ¼ltig Abschied genommen hatte, lieÃŸ er sich 1864 im Alter von 61 Jahren in MÃ¼nchen nieder, wo er bis zu seinem Tod 1880 einen neuen Lebensmittelpunkt fand. <span id="more-32"></span>Schnell integrierte er sich in das Kunstleben der Stadt, stellte seine Bilder in den Ausstellungen der MÃ¼nchner KÃ¼nstlergenossenschaft und fand neue Auftraggeber. Sein bekanntester MÃ¼nchner Auftraggeber war der Kunstsammler Adolf Friedrich Graf von Schack, der ein groÃŸer Liebhaber deutschrÃ¶mischer Malerei war. FÃ¼r ihn schuf Willers zwei groÃŸe GemÃ¤lde, die sich noch immer in der Schack-Galerie in MÃ¼nchen befinden. 1868 begann Willers nach langer Unterbrechung auch wieder, Landschaftsstudien in der freien Natur zu unternehmen, so wie er es in Rom unablÃ¤ssig getan hatte. Polling bei Weilheim sÃ¼dlich von MÃ¼nchen war damals ein beliebter Aufenthalt fÃ¼r Maler. Dort fand sich auch Willers in den folgenden Jahren gelegentlich ein, wie aus Zeichnungen und einem Eintrag im GÃ¤stebuch der Pollinger Klosterwirtschaft ersichtlich ist. Nicht nur MalergrÃ¶ÃŸen wie Franz Defregger und Ludwig Willroider waren zu der Zeit ebenfalls GÃ¤ste in der Klosterwirtschaft. Sogar Ludwig II. fand sich des Ã¶fteren mit Gefolge in Polling ein. Polling wurde fÃ¼r Ernst Willers gewiss ein kleiner Ersatz fÃ¼r das italienische Olevano mit der geliebten KÃ¼nstlerherberge Casa Baldi und dem Eichenwald Serpentara, die Willers von Rom aus so oft aufgesucht hatte. Es war auffÃ¤llig, dass bisher noch kein unmittelbares MÃ¼nchner Motiv im Schaffen von Ernst Willers bekannt geworden ist. Diese Bleistiftzeichnung von seiner Hand hat somit Seltenheitswert, zumal da es sich um die spÃ¤teste bisher bekannte Arbeit des Meisters handelt. Das im Jahr 1878 unter freiem Himmel entstandene Blatt zeigt die Isar bei Thalkirchen (heute ein MÃ¼nchner Stadtteil, damals noch lÃ¤ndlich gelegen) mit dem sogenannten Flauchersteg, der Ã¼ber eine LÃ¤nge von mehr als 300 Metern die Isarinsel Flaucher mit dem Ufer verbindet â€“ im Hintergrund die Kirche von Thalkirchen. Noch heute ist dies ein beliebtes Freizeitgebiet fÃ¼r die MÃ¼nchner StadtbevÃ¶lkerung; allerdings musste der Steg wegen hÃ¤ufiger Hochwasser im Jahr 2000 durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden, die jedoch durch LÃ¤rchenholzbeschlag ihren ursprÃ¼nglichen Charakter bewahrt hat. Der Flaucher ist heutzutage ein Eldorado fÃ¼r FKK-Freunde. <br />Die Zeichnung ist fein und detailliert ausgearbeitet, zeigt aber zugleich in Schraffur und Baumschlag unverkennbar den souverÃ¤nen, skizzenhaften Duktus von Ernst Willers, wie er sich zum Beispiel auch in anderen spÃ¤ten Skizzen offenbart. Mit differenzierter DruckstÃ¤rke und Strichbreite des Bleistifts entfaltet sich die tiefenrÃ¤umliche Wirkung vom Vordergrund in den Hintergrund, die durch den fÃ¼r Willers typischen extrem sparsamen Auftrag einer WeiÃŸhÃ¶hung im Bereich des schÃ¤umenden Wassers noch gesteigert wird. SÃ¤mtliche Schatten sind in Schraffur angelegt. Die kurz-strichelnde Konturbildung im Bereich der Vegetation trÃ¤gt noch ganz die Handschrift der Romantik in sich, wie sie Willers frÃ¼h ausgebildet hat und die die Zeichnungen verwandter KÃ¼nstler wie Josef Anton Koch und Heinrich Reinhold um 1820/30 ebenfalls auszeichnen. Hier zeigt sich die genaue Beobachtungsgabe des KÃ¼nstlers, der es mit sezierendem Blick vermag, Naturformen, seien es Vegetation oder Felsgebilde, in ihrer â€žindividuellen Bestimmtheitâ€œ wiederzugeben, wie es der Kunsthistoriker Hermann Hettner ausdrÃ¼ckte. Es wird offenbar, was Hettner weiter meinte, als er schrieb, in den Landschaftsdarstellungen von Willers zeige sich das Leben und Weben der Natur in einer ganz bestimmten Situation. Es ist nie das ideale, statische Bild einer Natur an sich, sondern das konkrete Abbild in einer bestimmten Situation, zu einer bestimmten Tageszeit, Jahreszeit und Wetterstimmung. Diese spÃ¤te Arbeit ist ein Beleg dafÃ¼r, dass sich Willers von der Romantik zum Realismus gewendet hat. Sie zeigt, dass er, anders als in der Ã¤lteren Literatur oft zu lesen, sehr wohl in der Kunst seiner Zeit angekommen ist. Freilich ist zwischen den groÃŸen Auftragskompositionen z. B. fÃ¼r Schack und solchen intimen Darstellungen wie dieser und anderer Zeichnungen zu trennen. Denn nur in letzteren konnte sich Willers frei entfalten und von Konventionen, die er seinen Auftraggebern schuldig zu sein glaubte, frei machen. MÃ¼nchen war in den 1870er Jahren, gerade nach der internationalen Kunstausstellung von 1869, in der die Maler von Barbizon erstmals einem groÃŸen Publikum in Deutschland bekannt wurden, ein Zentrum des Realismus in der Landschaftsmalerei geworden. Die Landschaft wurde rein um ihrer selbst Willen ohne pathetische ErhÃ¶hung oder poetische VerklÃ¤rung dargestellt. Auch brauchte es keine weiten Reisen, um in spektakulÃ¤re Regionen aufzubrechen &#8211; das gewÃ¶hnliche MÃ¼nchner Umland genÃ¼gte als Motivvorwurf. Ernst Willersâ€™ Isarlandschaft ist in diesem Sinne Zeugnis fÃ¼r die MÃ¼nchner Landschaftsmalerei des Realismus um 1870 und ein Beleg dafÃ¼r, dass Willers zeitgemÃ¤ÃŸe StrÃ¶mungen auch noch im Alter kÃ¼nstlerisch aufnahm.</p>
<p>Noch aus einem weitern Grund ist das Blatt interessant. Es ist auf einen Untersatzkarton altmontiert, der eine Widmung aufweist, die jedoch nicht von Willersâ€™ Hand stammt. Sie lautet: â€žZur freundlichen Erinnerung an Thalkirchen v. Ihrem Ergebenen Ed. Wollenweber â€“ MÃ¼nchen den 30. (?) Dez. 1878.â€œ Hierbei handelt es sich um den MÃ¼nchner Silberschmied und Hoflieferanten Eduard Wollenweber, der zahlreiche Arbeiten zur Ausstattung der SchlÃ¶sser Ludwigs II. geliefert hatte. Wollenweber hat die Zeichnung von Willers erworben und noch im selben Jahr weiterverschenkt. Mit Eduard Wollenweber lÃ¤sst sich eine weitere prominente Figur der MÃ¼nchner Gesellschaft dem Umkreis von Ernst Willers zuordnen, Ã¼ber die er mÃ¶glicherweise auch Kontakt zu potenten und adeligen Auftraggebern fand. </p>
<p><i>Ernst Willers, Isarlandschaft bei Thalkirchen, 1878. Bleistift und wenig DeckweiÃŸ auf Papier. 18,6 x 27,3 cm. </i><span lang="it-IT">Sign. u. li.: EW. 78. </span>Auf Karton altmontiert. </></p>
<p />
<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher1.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher1_s.JPG" vspace="5" /></a><br />
<a href="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher2.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher2_s.JPG" vspace="5" /></a><br />
<a href="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher3.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher3_s.JPG" vspace="5" /></a><br />
<a href="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher4.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/flaucher4_s.JPG" vspace="5" /></a></p></p>
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		<title>Apulische Amphora mit rotfiguriger Malerei des Varrese-Malers oder Werkstatt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2005 20:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Angebot bei Kunstmaxx eine wunderschÃ¶ne, sehr groÃŸe Apulische Amphora mit rotfiguriger Malerei des Varrese-Malers oder Werkstatt um 350 v. Chr.; HÃ¶he 65 cm â€“ Dm. MÃ¼ndung 21 cm â€“ Dm. FuÃŸ 17 cm; Echtheit durch TL-Gutachten zertifiziert ! (s. unten).
Die unteritalische Amphora des sogenannten reichen Stils weist eine rotfigurige Malerei mit schwarzer Tonfarbe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore2.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore2_small.JPG" align="right" vspace="5" /></a>
<p><em>Im Angebot bei Kunstmaxx eine wunderschÃ¶ne, sehr groÃŸe Apulische Amphora mit rotfiguriger Malerei des Varrese-Malers oder Werkstatt um 350 v. Chr.; HÃ¶he 65 cm â€“ Dm. MÃ¼ndung 21 cm â€“ Dm. FuÃŸ 17 cm; Echtheit durch TL-Gutachten zertifiziert ! (s. unten).</em></p>
<p>Die unteritalische Amphora des sogenannten reichen Stils weist eine rotfigurige Malerei mit schwarzer Tonfarbe und umfangreichen weiÃŸen Partien auf. Sie stammt aus dem Bereich des Grabkultes, was an den dargestellten Motiven und z. B. daran zu erkennen ist, dass der Boden offen ist. Dadurch ist eine praktische Verwendung nicht mÃ¶glich.Â  </p>
<p><span id="more-31"></span>
<p class="western">Beim Hauptmotiv der Vorderseite handelt es sich um eine Naiskos-Darstellung. Als Naiskos bezeichnet man einen kleinen Tempel ohne SÃ¤ulenumgang, der im alten Griechenland auch als Grabbau vorkam. In bildlicher Darstellung fand er in die groÃŸe Gruppe der Naiskos-Vasen um 370 v. Chr. Eingang und war in der zweiten HÃ¤lfte des 4. Jh. in Unteritalien sehr verbreitet. </p>
<p class="western">Zu sehen ist das typische tempelartige GebÃ¤ude mit ionischen PortalsÃ¤ulen in DeckweiÃŸ, das den Marmor oder Stuck wirklicher Grabmonumente andeutet. Darin sind zwei Frauen zu sehen, ebenfalls in weiÃŸer Malerei; eine sitzt auf einer kurzen ionischen SÃ¤ule â€“ sie reprÃ¤sentiert hier die Verstorbene. In der Hand hÃ¤lt sie ein GarnknÃ¤uel, wÃ¤hrend hinter ihr eine Spindel an der Wand lehnt. Gemeint ist der Lebensfaden. Die andere steht fÃ¼r eine Dienerin, die ihrer Herrin einen Spiegel Ã¼berbringt. Zu beiden Seiten des Naiskos sind Trauernde dargestellt, je eine mÃ¤nnliche und eine weibliche Figur auf beiden Seiten. Sie halten Spiegel, Phialen (Weinschale) und Stephanos (KrÃ¤nze) in HÃ¤nden.</p>
<p class="western">Auf der RÃ¼ckseite sieht man eine Stele mit schwarzer Binde, daneben zwei in Hymation und Sandalen gekleidete MÃ¤nner. Dieses Motiv gehÃ¶rt zur typischen Ikonographie auf der RÃ¼ckseite von Naiskos-Vasen. Die Seiten der Vase sind mit groÃŸen Palmetten geschmÃ¼ckt und auch sonst ist sie mit Blatt- und MÃ¤anderfries und Wellenband (Laufender-Hund) reich dekoriert. </p>
<p class="western">Die AusprÃ¤gung dieses Vasentyps in SÃ¼ditalien, wie sie in diesem Exemplar verkÃ¶rpert ist, stammt vom Iliuspersis-Maler aus dem zweiten Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr. Auf seinen Stil und sein Formvokabular gehen die meisten spÃ¤teren Naiskos-Vasen bis zum Ende des 4. Jahrhunderts zurÃ¼ck. </p>
<p class="western">In diesem Fall ist eine Zuschreibung an den Varrese-Maler mÃ¶glich, der in der Nachfolge des Iliuspersis-Malers steht und von dem ein umfangreiches Werk bekannt ist. Das Zusammenfallen diverser charakteristischer Einzelmotive macht die Zuschreibung plausibel. So finden sich hier einige seiner Standardfiguren wie der nackte JÃ¼ngling auf einem Tuch sitzend mit einem StoffÃ¼berhang Ã¼ber einem Arm (Vorderseite links oben), die Frau mit aufgesetztem FuÃŸ, vorgebeugt und einen Arm auf dem Oberschenkel aufgestÃ¼tzt (Vorderseite links unten) und die stehende Frau mit unter dem Gewand deutlich sichtbaren Beinen und zurÃ¼ckgesetztem FuÃŸ (im Naiskos links). Dies ist typisches Figurenrepertoire des Varrese-Malers. Weiter sprechen fÃ¼r ihn die Haartracht der Frauen mit hochgesteckten, von einem Band zusammengebundenem Haarknoten und Strahlendiadem und die Gewandfalten in parallelen Linien, die auch die Beine kreuzen (zur Identifizierung des Varrese-Malers siehe: Arthur D. Trendall: Rotfigurige Vasen aus Unteritalien und Sizilien, deutsche Ausgabe Mainz 1990, S. 97-8). </p>
<p class="western">Das vorliegende Thermoluminiszenz-Gutachten (TL-Gutachten) aus dem Institut Kotalla bestÃ¤tigt das Alter der Keramik. Der letzte Brennzeitpunkt wurde vor 2400 Jahren + / &#8211; 200 Jahre ermittelt. Stilistisch ist die Datierung dieses StÃ¼cks um 350 v. Chr. Anzunehmen. Der gute Erhaltungszustand mit geringen Restaurierungen, die qualitÃ¤tsvolle Malerei und die Zuschreibung an den Varrese-Maler oder dessen Werkstatt machen diese Amphora fÃ¼r den Sammler Ã¤uÃŸerst attraktiv. </p>
<p class="western" style="LINE-HEIGHT: 100%"></p>
<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore1.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore1_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore2.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore2_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore3.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore3_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore4.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore4_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore5.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore5_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore6.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Amphore6_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater1.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater1_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater2.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater2_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater3.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Krater3_small.JPG" vspace="5" /></a> </p>
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		<title>Ein hÃ¶chst seltener Majolikaofen von Villeroy &amp; Boch &#8211; Dresden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2005 21:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das monumentale GlanzstÃ¼ck der Sammlung Valentini, jetzt bei Kunstmaxx, ist ein prachtvoller Majolikaofen, hergestellt im Dresdner Werk der Firma Villeroy &#38; Boch um 1880.
Das Dresdner Werk der Steingutfabrik Villeroy &#38; Boch wurde 1856 erÃ¶ffnet. Produzierte man dort anfangs ausschlieÃŸlich Stapelware (Gebrauchsgeschirr), wurde das Programm schnell ausgeweitet. 1860 kamen Wandfliesen hinzu, Ende der 70er Jahre Zierkeramik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364.JPG" Â target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_small.JPG" align="right" vspace="5" /></a>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Das monumentale GlanzstÃ¼ck der Sammlung Valentini, jetzt bei Kunstmaxx, ist ein prachtvoller Majolikaofen, hergestellt im Dresdner Werk der Firma Villeroy &amp; Boch um 1880.</p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Das Dresdner Werk der Steingutfabrik Villeroy &amp; Boch wurde 1856 erÃ¶ffnet. Produzierte man dort anfangs ausschlieÃŸlich Stapelware (Gebrauchsgeschirr), wurde das Programm schnell ausgeweitet. 1860 kamen Wandfliesen hinzu, Ende der 70er Jahre Zierkeramik und Baukeramik. <span id="more-30"></span>Baukeramik dient allgemein der Verzierung von Architektur im Innen- und AuÃŸenbereich. Es zÃ¤hlen dazu Wasserspeier, Brunnen, SÃ¤ulen, Reliefs und fest installierte Kamine und Ã–fen. Bis heute haben sich in und um Dresden eine Reihe von GeschÃ¤ftsausstattungen mit keramischen Elementen der Firma erhalten, neben einigen Fleischereien ist hier das berÃ¼hmte MolkereigeschÃ¤ft Pfund in Dresden hervorzuheben, das 1910 als schÃ¶nster Milchladen der Welt prÃ¤miert wurde.</></p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Bereich der Baukeramik fÃ¤llt auch dieser Kaminofen, der zur festen Installation in einen Raum gedacht ist. Unter dem oberen Aufsatz ist die Firmenmarke eingepresst, die zwischen 1876 und 1930 im Dresdner Werk fÃ¼r Fliesen und Baukeramik verwendet wurde: ein V und ein B in je einem auf der Spitze stehenden Quadrat, darunter ein D in Querrechteck. Die Seitenteile des Ofens und der unter der Deckplatte liegende Warmluftabzug sind mit Eisen in Weintraubenmotiv vergittert. </p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Das prachtvolle StÃ¼ck ist immerhin 135 cm hoch und 100 cm breit. Die farbige hochglÃ¤nzende Glasur, bei der DunkelgrÃ¼n und Beige dominieren, dazu Rosa und TÃ¼rkis, und eine Ã¼ppige Vergoldung folgen der groÃŸen Mode der Majolika-Keramik, die ab etwa 1880 vor allem in BÃ¶hmen massenhaft produziert wurde. Wir haben es demnach hier mit einem sehr frÃ¼hen Dresdner Keramikofen zu tun, der um oder kurz nach 1880 entstanden ist. Darauf deutet auch die Ã¤uÃŸerst bewegte plastische Gestaltung mit Rocaillen und Akanthus als Hauptmotive. Das prunkvolle, historistische Ã„uÃŸere ist innen gleichwohl mit einem modernen, gasbetriebenen Heizapparat aus vom Dresdner Werk der Friedrich Siemens Fabrik ausgestattet. Moderne Technik in reprÃ¤sentativer Ummantelung entsprechen voll dem Empfinden des Historismus. Dieser einmalig schÃ¶ne, sehr seltene und hervorragend erhaltene Majolikaofen wird als SchaustÃ¼ck in jedem reprÃ¤sentativen Raum eine einzigartige Wirkung entfalten. </p>
<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_a.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_a_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_c.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_c_small.JPG" vspace="5" /></a> <a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_e.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_e_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_f.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_f_small.JPG" vspace="5" /></a><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_k.JPG" target="_new"><img hspace="5" src="http://www.kunstmaxx.de/img/2364_k_small.JPG" vspace="5" /></a>
<p /></p>
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		<title>Teezeremonie frÃ¼her und heute: der Teekessel</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2005 13:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Teezubereitung wird heutzutage, da alles schnell und einfach gehen muss, nicht mehr viel Zeit gewidmet. So ist der Teekessel, frÃ¼her zur Teezeremonie bei Tisch unerlÃ¤sslich, weitgehend aus der Mode gekommen. Allenfalls in England findet er in vornehmen Kreisen noch in traditioneller Weise Anwendung. Teekessel unterscheiden sich von der Teekanne auf den ersten Blick durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/img/2052.JPG" target="_bild"><img alt="Teekessel" src="/img/2052_small.JPG" align="right" /></a>Der Teezubereitung wird heutzutage, da alles schnell und einfach gehen muss, nicht mehr viel Zeit gewidmet. So ist der Teekessel, frÃ¼her zur Teezeremonie bei Tisch unerlÃ¤sslich, weitgehend aus der Mode gekommen. Allenfalls in England findet er in vornehmen Kreisen noch in traditioneller Weise Anwendung. Teekessel unterscheiden sich von der Teekanne auf den ersten Blick durch ihre GrÃ¶ÃŸe und den sehr hohen, seitlich schwenkbaren Griff. Sie dienten ursprÃ¼nglich nicht dem Aufguss und der Bereitung des Tees, sondern lediglich der Vorhaltung von kochend heiÃŸem Wasser an der Teetafel. Es gehÃ¶rte fÃ¼r die traditionelle Verwendung deshalb stets noch eine kleinere Teekanne dazu, in der der Tee mit dem kochendem Wasser aus dem Kessel aufgebrÃ¼ht wurde. Dazu lÃ¤sst sich der Kessel, der Ã¼ber zwei lÃ¶sbare Splinte mit dem Untergestell verbunden ist, nach vorn kippen. Das war die vornehme Form der Teebereitung direkt auf der Tafel, gegenÃ¼ber dem Ã¼ber dem Feuer hÃ¤ngenden Wasserkessel im einfachen Haushalt. <span id="more-29"></span><br />Tee kam im 17. Jahrhundert aus China nach Europa. ZunÃ¤chst als Kostbarkeit gehandelt fand er im 18. Jahrhundert grÃ¶ÃŸere Verbreitung. Hatte die Wasserbereitung im 17. Jahrhundert noch abseits stattgefunden in einfachen BehÃ¤ltern, die nicht auf die vornehme Tafel gehÃ¶rten, so kam um 1700 der zur Tischzier passende, aufwÃ¤ndig aus Silber gearbeitete Teekessel auf. Er wurde zwischen 1700 und 1760 verwendet und danach von der Teeurne (Teemaschine, Samowar) abgelÃ¶st. Erst zur Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Teekessel erneut in grÃ¶ÃŸerem MaÃŸe in Verwendung. Nicht auszuschlieÃŸen ist, dass nun auch der Tee direkt im Kessel gebrÃ¼ht wurde, obwohl das gegen die eigentliche Verwendung spricht. Hergestellt wurden sie in Holland und England, wo sie noch im 20. Jahrhundert zum stilvollen Teegenuss in traditioneller Manier (mit separater Teekanne) Verwendung finden. Auch in Deutschland wurden am Ende des 19. Jahrhunderts Teekessel hergestellt, z. B. in Bremen bei Wilkens.<br />Das hier abgebildete, sehr schÃ¶n erhaltene Teekessel stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts. Mit gebauchtem, godroniertem Korpus reprÃ¤sentiert er den sogenannten Stil des Dresdner Barock, wie er im Historismus wieder aufkam. Der Kessel hat einen langen, geschwungenen RÃ¶hrenausguss, einen beweglichen Tragehenkel mit Elfenbeinringen und einen Deckel mit seitlichem Scharnier. Er steht auf einem Untergestell als Rechaud mit vier eingerollten Standbeinen auf KugelfÃ¼ÃŸen. Der Spiritusbrenner fehlt. Die Marken sind leider verschlagen und lassen sich nicht auflÃ¶sen. Zu erkennen ist nur die Feingehaltsmarke 800 (fÃ¼r 800/1000 Silber). Stil und Marke deuten auf eine deutsche Herkunft.</p>
<p><a href="/img/2052b.JPG" target="_bild"><img alt="Teekessel" src="/img/2052b_small.JPG" /></a><a href="/img/2052c.JPG" target="_bild"><img alt="Teekessel" src="/img/2052c_small.JPG" /></a> <br /><i>Klicken Sie auf ein Bild fÃ¼r eine grÃ¶ÃŸere Darstellung.</i></p>
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		<title>Ã„uÃŸerst seltene Radierung von Rembrandt: Meditierender alter Mann (B 147 II)</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2005 22:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kunstmaxx ist jÃ¼ngst in den Besitz einer hÃ¶chst seltenen Radierung Rembrandt van Rijns aus dem Jahr 1645 gelangt. Rembrandt gilt allgemein als der grÃ¶ÃŸte Radierer aller Zeiten, ca. 300 Radierungen werden seinem Werk heute zugerechnet. WÃ¤hrend seiner gesamten Schaffenszeit gehÃ¶rte fÃ¼r ihn das Radieren zu einem zentralen Ausdrucksmittel. Hier experimentierte er ausgiebig und Ã¼berarbeitete die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Rembrandt" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Rembrandt_1_small.JPG" align="left" border="0" name="Rembrandt" vspace="2" hspace="2"/>
<p>Kunstmaxx ist jÃ¼ngst in den Besitz einer hÃ¶chst seltenen Radierung Rembrandt van Rijns aus dem Jahr 1645 gelangt. Rembrandt gilt allgemein als der grÃ¶ÃŸte Radierer aller Zeiten, ca. 300 Radierungen werden seinem Werk heute zugerechnet. WÃ¤hrend seiner gesamten Schaffenszeit gehÃ¶rte fÃ¼r ihn das Radieren zu einem zentralen Ausdrucksmittel. Hier experimentierte er ausgiebig und Ã¼berarbeitete die Druckplatten immer wieder, bis zu sieben Mal, sodass von einer Platte unterschiedliche AbdrÃ¼cke existieren, die sich manchmal nur in geringen Details unterscheiden, manchmal aber auch fundamentale Eingriffe offenbaren. <span id="more-28"></span>Die Kunstwissenschaft spricht hier von verschiedenen ZustÃ¤nden einer Radierung. Sorgsam werden in der Wissenschaft nicht nur Rembrandts Radierungen verzeichnet, sondern auch alle bekannten ZustÃ¤nde festgehalten. Die wichtigste, noch heute unumgÃ¤ngliche Referenzliteratur zur Altmeisterdruckgrafik legte Adam Ritter von Bartsch, Leiter der Kupferstichsammlung der Wiener Hofbibliothek, 1803 bis 1821 in 21 BÃ¤nden vor. Darin stellte er sÃ¤mtliche Druckgrafiken aller KÃ¼nstler zusammen, die er ermitteln konnte. Die Bartsch-Nummer gehÃ¶rt denn auch bis heute unerlÃ¤sslich zur VerstÃ¤ndigung Ã¼ber alte Druckgrafik in Fachkreisen. Sie wird allgemein nur als B in Verbindung mit einer Zahl genannt. So ist das hier vorliegende Blatt im Verzeichnis von Bartsch unter den Rembrandt zugeordneten Arbeiten die Nummer 147, und zwar im zweiten Zustand.</p>
<p>Das Blatt mit dem Titel â€žAlter meditierender Mann auf ein Buch gestÃ¼tztâ€œ gehÃ¶rt in Rembrandts Werk zur Gruppe der StudienkÃ¶pfe (Tronies). Das sind Brustbilder interessanter oder charaktervoller Typen, die Rembrandt zu Studienzwecken schuf, und zwar nach lebenden Modellen einfacher, namenloser Zeitgenossen. Es sind demnach keine PortrÃ¤ts und auch keine bestimmten historischen Figuren, sondern ausschlieÃŸlich ausdrucksstarke KÃ¶pfe in verschiedener KostÃ¼mierung. Oft ist man dennoch geneigt, darin bestimmte historische Figuren zu sehen, zumal Tronies auch in Hinblick auf eine Verwendung in Historienbildern entstanden sein kÃ¶nnen. SpÃ¤tere Zeiten haben mitunter StudienkÃ¶pfe genauer Zuzuordnen versucht. So hat man in dem alten Mann auch ein PortrÃ¤t von Jan Sylvius sehen wollen, im 18. Jahrhundert wurde Archimedes vorgeschlagen. Diesen Beinamen fÃ¼hrt das Blatt noch heute, doch wird allgemein angenommen, dass es eben lediglich ein alter meditierender Mann ist, der sich auf ein Buch stÃ¼tzt, eine reiner Studienkopf.</p>
<p>Es handelt sich hier um den zweiten Zustand (von zwei) dieses nur schwach geÃ¤tzten und extrem seltenen Blattes. Es ist weder datiert noch signiert. Die Entstehung wird in der Literatur um 1645 angenommen. In solchen skizzenhaften Arbeiten zeigt sich die ganze Meisterschaft des groÃŸen KÃ¼nstlers, der hier mit Ã¤uÃŸerster Reduktion der Darstellungsmittel, ohne eine Geschichte zu erzÃ¤hlen, ohne Anekdotisches und ohne jedes Beiwerk ein konzentriertes Werk von hÃ¶chster Ausdruckskraft geschaffen hat. Hier ist kein Strich zuviel.</p>
<p>Erfreut ist der Sammler stets, wenn sich die Geschichte und Herkunft einer Radierung zurÃ¼ckverfolgen lassen, kurz, wenn Angaben zur Provenienz mÃ¶glich sind. Auf der RÃ¼ckseite unserer Radierung befindet sich denn auch der unten abgebildete Sammlerstempel, der die Herkunft des Blattes aus der Sammlung des franzÃ¶sischen Bildhauers Charles-Henri Delanglade (1870-1952) anzeigt. Das ist dem Referenzwerk fÃ¼r Sammlerstempel von Frits Lugt zu entnehmen (Marques de Collections, zuerst 1921 erschienen). Delanglade war Grafiksammler, der sich auf Rembrandt-Radierungen spezialisiert hatte. Er starb 1952 in Marseille. </p>
<p>Durch die Provenienz ist das Blatt weiter aufgewertet, stammt es doch aus der Sammlung eines speziellen Rembrandt-Conaisseurs, bei dem man annehmen kann, dass auf besondere QualitÃ¤t des Abzugs und Seltenheit der BlÃ¤tter geachtet wurde. So besitzt dieses Blatt denn auch einen vollstÃ¤ndigen Plattenrand, was hÃ¶chst erfreulich ist, da frÃ¼her durch Wegschneiden von Papier BlÃ¤tter oft in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Juli 2004 wurde bei Sothebyâ€™s ein anderer Abzug der Radierung versteigert (Auk. L04160, Nr. 88), das diesen begehrten Plattenrand nicht mehr besaÃŸ und dadurch minimal kleiner war, als es sein mÃ¼sste, was als wertmindernd anzusehen ist. Es ist zu vermuten ist, dass die Sammlung Delanglades nach seinem Tod verÃ¤uÃŸert wurde. Auf dem Untersatzkarton (der eindeutig zum Blatt gehÃ¶rt) befindet sich weiter ein undatierter Ausfuhrstempel der Pariser ZollbehÃ¶rde. Seit den 1950er Jahren ist es in DÃ¼sseldorfer Privatbesitz gewesen.</></p>
<p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Rembrandt_1.JPG" target="_new"><img alt="Rembrandt" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Rembrandt_1_small.JPG" align="left" border="0" name="Rembrandt" vspace="2" hspace="2" /></a><b>Rembrandt Harmensz. van Rijn</b><br /><i>(Leiden 1606-1669 Amsterdam)</i><br /><b>Meditierender alter Mann, auf ein <br />Buch gestÃ¼tzt</b>; sog. â€žArchimedesâ€œ; ca. 1645<br />Radierung und Kaltnadel; PlattengrÃ¶ÃŸe 13,3 x 10,8 cm<br />Bartsch 147 II</p>
<p>Provenienz: <br />Sammlung Charles Delanglade (Lugt 660)</p>
<p></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/Rembrandt_4.JPG" target="_new"><img alt="Rembrandt" src="http://www.kunstmaxx.de/img/Rembrandt_4_small.JPG" align="left" border="0" name="Rembrandt" vspace="2" hspace="2" /></a>Auf der RÃ¼ckseite Reste Ã¤lterer Montierungen. Sammlerstempel (Nassstempel, violett), dieser Ã¼berstempelt (als gelÃ¶scht?), Ãœberstempelung vorne leicht durchschlagend. Auf Unterlage montiert, einseitig anzuheben. Mit vollem Plattenrand. Druck leicht verpresst durch restauratorische Behandlung/Reinigung.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i>(FÃ¼r eine grÃ¶ÃŸere Darstellung klicken Sie bitte einfach auf eines das gewÃ¼nschte Bild unten.)</i> </p>
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		<title>Eine GrÃ¼nderaktie mit einem StÃ¼ck â€žMagieâ€œ aus dem Fundus des Reichsbankschatzes -August Wellner und SÃ¶hne SÃ¤chsische Metallwaren-Fabrik, Aue</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2005 17:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue StÃ¼cke]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier bietet sich die MÃ¶glichkeit eine GrÃ¼nderaktie mit ganz besonderem Flair zu erwerben.Lange verschollen geglaubt, tauchte die Wellner-Aktie Ã¼berraschend bei der Ã–ffnung des Reichsbankschatzes wieder auf. Der Reichsbankschatz enthielt Wertpapiere aus der Zeit vor 1945, die im Osten Berlins die Nachkriegszeit und die DDR Ã¼berdauerten. Am 22.01.2005 fand nun die zweite Versteigerung aus dem Kontingent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/img/DSC03699.JPG" target="_detail"><img alt="Wellner" hspace="2" src="/img/wellner.jpg" align="left" vspace="2" border="0" name="Wellner" /></a>Hier bietet sich die MÃ¶glichkeit eine GrÃ¼nderaktie mit ganz besonderem Flair zu erwerben.<br />Lange verschollen geglaubt, tauchte die Wellner-Aktie Ã¼berraschend bei der Ã–ffnung des Reichsbankschatzes wieder auf. Der Reichsbankschatz enthielt Wertpapiere aus der Zeit vor 1945, die im Osten Berlins die Nachkriegszeit und die DDR Ã¼berdauerten. Am 22.01.2005 fand nun die zweite Versteigerung aus dem Kontingent des Reichsbankschatzes statt, bei der nur geringe StÃ¼ckzahlen ausgerufen wurden, Kunstmaxx erhielt hierbei exklusiv den Zuschlag fÃ¼r den Posten an Wellner-Aktien.<br />Die Wellner-Aktie ist mit Sicherheit â€ždasâ€œ kÃ¼nstlerische Highlight aus dem Reichsbankschatz, mit ihrer ungewÃ¶hnlichen und aufwendigen Optik ziert sie auch den Hintergrund des Auktionskatalog-Titelblattes. Mehrfarbige Lithographien, sowie prachtvolle allegorische Darstellungen der Metallverarbeitung und zahlreiche Jugendstilelemente machen diese Aktie zu einem ganz besonderen StÃ¼ck. <span id="more-27"></span><br />Bei der Wellner Aktie handelt es sich um eine GrÃ¼nderaktie, d.h. dies sind exklusiv die ersten Aktien, die von der Firma August Wellner und SÃ¶hne AG herausgegeben wurden. Die Aktie hatte am 23. Sebtember 1913 einen Wert von 1000 Mark, wurde dann umgestellt auf 1000 Reichsmark und nocheinmal am 28.02.1935 auf 600 Goldmark. Die Firma Wellner und SÃ¶hne AG beschÃ¤ftigte sich mit der Herstellung von Bestecken und TafelgerÃ¤ten hoher QualitÃ¤t. So hoch, dass sogar die Titanic mit Wellner Bestecken ausgestattet wurde. Mit dem Erwerb dieser Aktie lÃ¤ÃŸt sich somit auch an der Magie und Faszination teilhaben, die die Titanic heute noch auf uns ausÃ¼bt. Das am 14. April 1912 gesunkene grÃ¶ÃŸte zivile Passagierschiff seiner Zeit, steht wie kaum etwas Anderes fÃ¼r Luxus und ExklusivitÃ¤t. Die Titanic mit ihren zahlreichen Superlativen und ihrem dramatischen Ende, hÃ¤lt uns auch heute noch in Ihrem Bann. Die Wellner-Aktie ist auch ein kleines StÃ¼ck â€žTitanic-Geschichteâ€œ und somit fÃ¼r jeden Liebhaber sammelnswert.<br />GegrÃ¼ndet wurde die Firma 1854; AG seit dem 23.09.1913 mit Wirkung ab dem 1.04.1913; eingetragen am 23.12.1913. Der Firmenname lautete bis zum 1.11.1941 SÃ¤chsische Metallwarenfabrik August Wellner SÃ¶hne AG, danach August Wellner SÃ¶hne AG. Der Firmenmantel wurde 1950 nach Frankfurt/Main verlagert, ab 1958 GmbH. Betrieb: nach 1946 Auer Besteck-und Silberwaren-Werk, heute Wellner Bestecke und Silberwaren GmbH, Aue.<br /><a href="/img/DSC03670.JPG" target="_detail"><img alt="Wellner Aktie" hspace="2" src="/img/wellner1.jpg" vspace="2" border="0" name="Wellner Aktie" /></a><a href="/img/DSC03700.JPG" target="_detail"><img alt="Wellner Aktie 2" hspace="2" src="/img/wellner2.jpg" vspace="2" border="0" name="Wellner Aktie 2" /></a><a href="/img/DSC03702.JPG" target="_detail"><img alt="Wellner Aktie 3" hspace="2" src="/img/wellner3.jpg" vspace="2" border="0" name="Wellner Aktie 3" /></a><a href="/img/DSC03701.JPG" target="_detail"><img alt="Wellner Aktie 4" hspace="2" src="/img/wellner4.jpg" vspace="2" border="0" name="Wellner Aktie 4" /></a><br />Klicken Sie auf ein Bild fÃ¼r eine grÃ¶ÃŸere Darstellung. </p>
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		<title>ReligiÃ¶se Malerei bei Kunstmaxx: Der Kreuzweg</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2005 20:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Gradel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das besondere Objekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreuzwegstationen sind wichtiger Bestandteil des katholischen Kultus. Besonders an Pilger- und WallfahrtstÃ¤tten findet man Kreuzwege, die eine Abfolge von bildlichen Darstellungen des Leidenswegs Christi beinhalten. Grundlage der Darstellung sind die Schilderungen des Lukasevangeliums und frÃ¼he Berichte von Pilgern aus dem Heiligen Land aus dem Anfang des 5. Jahrhunderts. Der Kreuzweg besteht aus Einzelbildern, die die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/15a.JPG" target="_detail"><img alt="Kreuzwegstationen" hspace="2" src="http://www.kunstmaxx.de/img/15a_small.JPG" align="right" vspace="2" border="0" name="kreuzwegstationen" /></a>Kreuzwegstationen sind wichtiger Bestandteil des katholischen Kultus. Besonders an Pilger- und WallfahrtstÃ¤tten findet man Kreuzwege, die eine Abfolge von bildlichen Darstellungen des Leidenswegs Christi beinhalten. Grundlage der Darstellung sind die Schilderungen des Lukasevangeliums und frÃ¼he Berichte von Pilgern aus dem Heiligen Land aus dem Anfang des 5. Jahrhunderts. Der Kreuzweg besteht aus Einzelbildern, die die letzten Stationen aus dem Leben und Sterben Christi nachzeichnen, von der Verurteilung durch Pilatus bis zur Grablegung. In der frÃ¼hen Neuzeit wurde der Kreuzweg, das heiÃŸt der Nachvollzug des Leidenswegs Christi anhand bildlicher Darstellungen, verbunden mit Andacht vor den einzelnen Bildern, auch als Ersatz fÃ¼r Pilgerfahrten ins Heilige Land verstanden. <span id="more-26"></span>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Der Franziskaner Adrichomius nennt 1590 12 Stationen, doch schon 1625 kommen Kreuzabnahme und Grablegung weiter dazu. Seither kennt die katholische Kirche 14 Kreuzwegstationen. Das sind (1) Die Verurteilung durch Pilatus, (2) Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern, (3) Jesus fÃ¤llt das erste Mal, (4) Jesus begegnet seiner Mutter, (5) Simon von Cyrene hilft, das Kreuz zu tragen, (6) Veronika reicht das SchweiÃŸtuch, (7) Jesus fÃ¤llt das zweite Mal, (8) Jesus trÃ¶stet die weinenden Frauen, (9) Jesus fÃ¤llt das dritte Mal, (10) Jesus wird seiner Kleider beraubt, (11) Jesus wird ans Kreuz genagelt, (12) Jesus stirbt, (13) Kreuzabnahme, (14) Grablegung.</p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Das 18. Jahrhundert ist ein HÃ¶hepunkt in der Darstellung von Kreuzwegen in Kirchen, Kapellen, KreuzgÃ¤ngen und an heiligen StÃ¤tten im Freien. Auch die Nazarener haben in ihrer Hinwendung zu religiÃ¶sen Themen in der ersten HÃ¤lfte des 19. Jahrhunderts bedeutende Kreuzwege geschaffen. Ein AufblÃ¼hen der Kreuzwegmalerei ging von der Beuroner Malschule (gegr. 1868) aus und viele Kirchenmaler um 1900 schufen Kreuzwege, fÃ¼r die in der groÃŸen Zahl von Kirchenbauten in der zweiten HÃ¤lfte des 19. Jahrhunderts groÃŸer Bedarf bestand. Ihre RÃ¼ckbesinnung auf mittelalterliche und altdeutsche Maltraditionen ist charakteristisch. </p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">In diesen Zusammenhang gehÃ¶ren auch die sechs Kreuzweg-Bilder bei Kunstmaxx. Sie sind Teil eines ursprÃ¼nglich 14-teiligen Kreuzwegzyklus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Nach GrÃ¶ÃŸe und Art der AusfÃ¼hrung stammen sie vermutlich aus einer Pfarrkirche im KÃ¶ln-Aachener Raum. Sie befinden sich in den originalen, aufwÃ¤ndig verzierten Eichenrahmen und sind mit goldenen Lettern betitelt, wie es in dieser Zeit Ã¼blich war. </p>
<p style="MARGIN-BOTTOM: 0cm">Leider sind Ã¼ber den Maler und die genaue Herkunft derzeit keine Angaben mÃ¶glich. Vielleicht findet sich auf diesem Weg ein Kenner, der Auskunft geben kann. Wir freuen uns Ã¼ber Hinweise. </p>
<p><a href="http://www.kunstmaxx.de/img/16b.JPG" target="_detail"><img alt="Kreuzwegstationen" hspace="2" src="http://www.kunstmaxx.de/img/16b_small.JPG" vspace="2" border="0" name="kreuzwegstationen" /></a> <a href="http://www.kunstmaxx.de/img/17b.JPG" target="_detail"><img alt="Kreuzwegstationen" hspace="2" src="http://www.kunstmaxx.de/img/17b_small.JPG" vspace="2" border="0" name="kreuzwegstationen" /></a> <a href="http://www.kunstmaxx.de/img/19a.JPG" target="_detail"><img alt="Kreuzwegstationen" hspace="2" src="http://www.kunstmaxx.de/img/19a_small.JPG" vspace="2" border="0" name="kreuzwegstationen" /></a> <a href="http://www.kunstmaxx.de/img/19b.JPG" target="_detail"><img alt="Kreuzwegstationen" hspace="2" src="http://www.kunstmaxx.de/img/19b_small.JPG" vspace="2" border="0" name="kreuzwegstationen" /></a> </p>
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